Allgemeine Geschäftsbedingungen

Symbolbild (KI-generiert)
  1. Geltungsbereich
    Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde“) und Webdesign Heger, Inhaber Thomas Heger (nachfolgend „Auftragnehmer“) über Leistungen in den Bereichen Webdesign, Website-Wartung sowie Gestaltung digitaler und gedruckter Werbe- und Kommunikationsmittel.
    Die angebotenen Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden nicht geschlossen.
  2. Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
    Der Auftragnehmer erbringt kreative und technische Dienstleistungen gemäß individuell vereinbarter Leistungsbeschreibung. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der Textform (z. B. per E-Mail).
  3. Mitwirkungspflichten und Verzögerungen
    Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung notwendigen Inhalte, Daten und Freigaben rechtzeitig bereitzustellen.
    Verzögerungen, die dadurch entstehen, dass der Kunde auf offene oder blockierende Rückfragen nicht innerhalb angemessener Frist reagiert, verschieben den vereinbarten Zeitplan entsprechend. Der Auftragnehmer übernimmt für dadurch entstandene Verzögerungen keine Haftung.
  4. Zahlungsbedingungen
    Die Vergütung erfolgt nach individueller Vereinbarung als Einmalzahlung oder in Raten.
    • Zahlungen sind innerhalb von 30 Tagen ab Rechnungsdatum fällig.
    • Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen (§ 288 BGB).

    Ratenzahlungen sind ausschließlich nach vorheriger individueller Vereinbarung möglich. Der Auftragnehmer behält sich vor, insbesondere bei Neukunden, größeren Projektvolumen, vorherigem Zahlungsverzug oder begründeten Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit eine angemessene Anzahlung oder Vorauszahlung zu verlangen.

  5. Eigentumsvorbehalt und Nutzung
    Um dem Kunden eine unmittelbare Nutzung der erstellten Website bzw. Medien nach Abnahme zu ermöglichen, wird ab Freigabe ein einfaches, widerrufliches und bis zum Ablauf des Zahlungsziels zeitlich befristetes Nutzungsrecht eingeräumt.
    Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben sämtliche Eigentums- und Nutzungsrechte beim Auftragnehmer.
    Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, räumlich und zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht im vereinbarten Umfang.
    Bei erheblichem Zahlungsverzug behält sich der Auftragnehmer vor, das vorläufig eingeräumte Nutzungsrecht bis zur vollständigen Begleichung der offenen Forderung zu widerrufen.
  6. Nachträgliche Änderungen und Kleinaufträge
    Für nachträgliche Änderungen, Kleinaufträge oder Anpassungen außerhalb eines laufenden Projekts erfolgt grundsätzlich eine Mindestabrechnung von 30 Minuten je Vorgang. Dies gilt insbesondere für Kunden ohne laufenden Service-Vertrag ohne verfügbares Ticket-/Zeitbudget.
    Im Rahmen von Service-Verträgen mit enthaltenem Ticket- oder Zeitbudget werden kleinere Änderungen entsprechend der jeweiligen Vertragsvereinbarung verrechnet.
    Leistungen, die über den üblichen Umfang kleiner Anpassungen hinausgehen, werden nach tatsächlichem Aufwand berechnet.
  7. Service-Pakete Laufzeit und Kündigung
    Service-Pakete können monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich abgerechnet werden. Die jeweilige Mindestlaufzeit entspricht dem gewählten Abrechnungszeitraum.
    Sofern keine Kündigung erfolgt, verlängert sich das Service-Paket jeweils um den zuletzt gewählten Abrechnungszeitraum.
    Bereits gezahlte Vergütungen für laufende Abrechnungszeiträume werden bei vorzeitiger Beendigung nicht anteilig erstattet.
    Die Kündigung kann formlos erfolgen.
  8. Referenznennung
    Der Auftragnehmer behält sich vor, abgeschlossene Projekte in einem Portfolio, auf der eigenen Website, in sozialen Netzwerken oder in Printprodukten als Referenz zu zeigen. Dies umfasst die Nutzung von Screenshots, Mockups oder Auszügen aus den erstellten Werken, einschließlich Texte, Bilder, Logos und weiterer vom Kunden bereitgestellter Inhalte in angemessenem Umfang.
  9. Urheber- und Autorenhinweis auf der Website
    Der Auftragnehmer darf sich als Urheber der Website im Impressum des Kunden namentlich nennen und einen Link auf die eigene Website anbringen (z. B. „Webdesign: Webdesign Heger“).
    Zusätzlich kann ein dezenter Urheberhinweis im Footer der Website mit Verlinkung auf die Website des Auftragnehmers angebracht werden.
    Der Footer-Hinweis kann auf Wunsch des Kunden entfernt werden. Die Urheberangabe im Impressum bleibt hiervon unberührt, sofern keine anderslautende Vereinbarung getroffen wurde.
    Eine Umsetzung ohne Urheberhinweis oder Referenznennung (White Label) ist nur nach ausdrücklicher Vereinbarung möglich und kann mit zusätzlichen Kosten verbunden sein.
  10. Nutzungsrechte & Urheberrecht
    Sämtliche Designs, Programmierungen und Grafiken verbleiben urheberrechtlich beim Auftragnehmer.
    Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde ein einfaches, räumlich und zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht für die vereinbarte Nutzung und den vorgesehenen Verwendungszweck.
    Eine Vervielfältigung, Weiterveräußerung, Weiterlizenzierung oder Nutzung der erstellten Werke für weitere Projekte, Domains oder Unternehmen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Auftragnehmers nicht gestattet.
  11. Haftung für Inhalte
    Der Kunde stellt sicher, dass alle bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Videos, Logos etc.) frei von Rechten Dritter sind und rechtmäßig verwendet werden dürfen.
    Dies gilt insbesondere auch für Bild-, Marken-, Urheber- sowie Persönlichkeitsrechte, etwa bei Fotos von Mitarbeitern, Kunden, Veranstaltungen oder anderen abgebildeten Personen. Erforderliche Einwilligungen, Nutzungsrechte oder Model-Freigaben sind vom Kunden selbst einzuholen und nachzuweisen.
    Für Rechtsverletzungen durch bereitgestellte Inhalte haftet ausschließlich der Kunde.
    Der Auftragnehmer übernimmt keine rechtliche Prüfung der vom Kunden bereitgestellten Inhalte.
  12. Abnahme
    Nach Fertigstellung der vereinbarten Leistungen erhält der Kunde Gelegenheit zur Prüfung der Website bzw. des Werks.
    Die Abnahme gilt als erfolgt, sobald der Kunde die Leistungen schriftlich freigibt, die Website produktiv nutzt oder innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe keine wesentlichen Mängel mitteilt.
    Unwesentliche Mängel oder kleinere Korrekturen berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
  13. Datenschutzhinweise & eRecht24-Agenturpartnerschaft
    Der Auftragnehmer ist offizieller eRecht24-Agenturpartner und kann dem Kunden auf Wunsch Mustertexte für Impressum und Datenschutzerklärung zur Verfügung stellen, die über den eRecht24-Generator erstellt werden.
    Diese Texte basieren auf den vom Kunden bereitgestellten Informationen und ersetzen keine individuelle rechtliche Beratung durch einen Anwalt oder Datenschutzbeauftragten.
    Der Kunde ist dafür verantwortlich, sämtliche für die Erstellung erforderlichen Angaben vollständig und korrekt bereitzustellen.
    Die fortlaufende Einhaltung gesetzlicher Informations-, Datenschutz- und Impressumspflichten liegt nach der Abnahme der Website in der Verantwortung des Kunden.
  14. Externe Dienste und Systeme
    Der Auftragnehmer haftet nicht für Fehlfunktionen, Einschränkungen oder Probleme, die durch externe Dienste, technische Fremdsysteme oder Änderungen durch Dritte verursacht werden.
    Dies gilt insbesondere für Systeme, Konfigurationen oder technische Einstellungen, die nicht unmittelbar durch den Auftragnehmer verwaltet, eingerichtet oder betreut werden.
    Analyse, Abstimmung oder Fehlerbehebung im Zusammenhang mit externen Dienstleistern oder Fremdsystemen gelten als gesonderte technische Supportleistung und werden nach Aufwand berechnet.
    Der Kunde stellt sicher, dass dem Auftragnehmer für die vereinbarten Leistungen die erforderlichen Zugänge, Berechtigungen und technischen Zugriffsmöglichkeiten rechtzeitig zur Verfügung stehen.
    Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch fehlende, eingeschränkte oder nachträglich entzogene Zugriffe entstehen, können gesondert berechnet werden.
  15. Änderungen durch den Kunden nach Übergabe
    Nach der Abnahme und Freischaltung der Website liegt die Verantwortung für Inhalte, technische Funktion, Struktur und Darstellung beim Kunden.
    Der Auftragnehmer haftet nicht für Fehlfunktionen, Designveränderungen oder Darstellungsprobleme, die durch nachträgliche Änderungen des Kunden oder Dritter verursacht werden.
    Insbesondere haftet der Auftragnehmer nicht für Fehler oder Einschränkungen, die durch nicht fachgerechte Eingriffe am CMS, an Themes, Plugins, Skripten oder den Inhalten der Website entstehen.
    Sofern die Website nachträglich wesentlich verändert wird, behält sich der Auftragnehmer vor, das Projekt nicht mehr als Referenz zu führen oder entsprechend als ursprünglich vom Auftragnehmer erstelltes Design zu kennzeichnen.
  16. Haftung bei Druck und Freigabe
    Der Auftragnehmer erstellt Druckdaten auf Grundlage der mit dem Kunden abgestimmten Inhalte und Freigaben.
    Für Fehler, Abweichungen oder Qualitätsmängel, die durch den Druckprozess oder den beauftragten Druckdienstleister entstehen, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.
    Vor Produktionsbeginn erhält der Kunde eine Druckansicht (z. B. Druck-PDF oder Proof) zur Prüfung und Freigabe. Mit der Freigabe bestätigt der Kunde insbesondere die Richtigkeit von Texten, Farben, Beschnitt, Formatierungen und sonstigen Inhalten.
    Sofern der Kunde die Produktion selbst beauftragt, ist er zusätzlich für die Datenprüfung sowie die Kommunikation mit dem jeweiligen Druckdienstleister verantwortlich.
    Nach erfolgter Freigabe haftet der Auftragnehmer nicht für nachträgliche Änderungen, es sei denn, diese wurden nachweislich ohne Rücksprache durch den Auftragnehmer vorgenommen.
  17. Offene Dateien
    Offene Arbeitsdateien (z. B. PSD, AI, InDesign) bleiben Eigentum des Auftragnehmers.
    Die Herausgabe erfolgt nur bei ausdrücklicher Vereinbarung und gesonderter Vergütung.
  18. Schlussbestimmungen
    Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
    Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers.
    Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 08.06.2026