Die meisten von uns bekommen inzwischen dutzende E-Mails am Tag. Neben dem Betreff ist der Absender das Erste, was man als Empfänger sieht und beachtet. Und hier sieht man immer häufiger etwas, das ich auch dir raten möchte: Namen.
Wer E-Mails von einem Konzern bekommt, rechnet mit Bestellbestätigungen, Freischaltcodes oder sonstigen automatischen E-Mails, die man direkt wieder wegklickt. Anders sieht es aus, wenn du eine E-Mail von einer Person bekommst. Menschen haben dir im Normalfall etwas zu sagen, das es wert ist, gelesen zu werden.
Ich schreibe daher künftig meine Mails mit der Absender-Kennung „Thomas von Webdesign Heger“.
Das lässt sich auch auf Firmen übertragen, die mehrere Mitarbeiter haben. Wenn ich eine Mail von „Sandra von Musterfirma“ bekomme, weiß ich sofort, mit wem ich gerade schreibe. Der Fokus liegt hier auf der Person und nicht auf dem Unternehmen.
Menschen bauen eine Beziehung zu anderen Menschen auf. Menschen treffen Kaufentscheidungen und sicher kennst du das Gefühl, dass du mal wegen des Vibes mit einem Mitarbeiter etwas gekauft (oder eben nicht gekauft) hast.
Auch Newsletter kannst du so verschicken und die Öffnungsrate damit verbessern. Ich sehe das nicht als problematisch an, immerhin kommt mein Newsletter ja von mir. Hier ist aber meiner Meinung nach ein gewisser Ehrencodex gefragt: Als Person Newsletter versenden, aber von einer noreply@ und damit quasi einen Dialog abblocken, ist natürlich unsympathisch. Auch passt das nicht zu einem Konzern, wohl aber zum Selbstständigen und kleinen Unternehmen.
Wenn „Thomas“ im Absender steht, sollte Thomas im Zweifel auch antworten können.