Ein gutes aber merkbares Passwort wählen

Inzwischen ist klar: Ohne Passwort-Manager geht’s eigentlich nicht mehr. Heute hat fast jeder zig Online-Konten – und für jedes brauchst du ein eigenes, starkes Passwort. Ein einziges Passwort für alles? Ganz schlechte Idee. Selbst kleine Varianten wie „Passwort1“ oder „Passwort#“ helfen da nicht wirklich weiter.

Zum Glück gibt es Passwort-Manager wie 1Password oder Passwort-Tresore wie KeePass. Sie speichern deine Zugangsdaten verschlüsselt, funktionieren auf Rechner, Tablet und Smartphone und nehmen dir die Arbeit ab. Du musst dir also nur noch ein einziges Passwort merken – das für deinen Passwort-Tresor. Alle anderen Passwörter generiert der Manager für dich: lang, kryptisch und deutlich sicherer, als man sie sich jemals merken könnte.

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Wie wird eigentlich gehackt?

Es hilft, einmal zu verstehen, wie Angreifer überhaupt an Passwörter kommen.

Jemand versucht’s einfach

Das passiert öfter als man denkt – Freunde, Kollegen oder Familienmitglieder probieren Geburtstage, Hundenamen oder Lieblingsorte. Also: keine persönlichen Daten als Passwort verwenden, egal in welcher Kombination.

Gestohlene Datenbanken und Tools wie „Hashcat“

Wenn ein Dienst gehackt wird, landen oft verschlüsselte Passwort-Hashs im Netz. Tools wie Hashcat vergleichen diese Hashs mit Millionen möglicher Kombinationen – und finden so häufig einfache oder wiederverwendete Passwörter.

Hier solltest du dir bewusst machen: Moderne Systeme testen mehrere Millionen mögliche Passwörter PRO SEKUNDE!

Brute-Force-Angriffe

Dabei werden unzählige Varianten durchprobiert. Das dauert allerdings ewig – gute Passwörter sind hier praktisch unknackbar.

Wie sollte ein sicheres Passwort aussehen?

Kurz gesagt: Länge ist der wichtigste Faktor. Je mehr Zeichen, desto besser. Dazu kommt, dass desto größer der Zeichenpool ist den du verwendest (Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen) die Sicherheit weiter steigt.

Darüber hinaus helfen dir:

  • Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu mischen
  • ungewöhnliche Buchstabenersetzungen zu nutzen (statt E → 3 lieber E → 7)
  • keine realen Wörter oder sinnvollen Sätze zu verwenden

Wenn du dir ein Passwort merken willst, nimm mehrere zufällige Wörter, die nichts miteinander zu tun haben, und bau dazwischen Zahlen oder Sonderzeichen ein.

Texte aus Liedern oder Gedichten sind zwar eingängig, aber leider auch naheliegend. Diese finden sich eher in den Sprachmodellen und Wortlisten der Hacker wieder.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ja, 2FA kann nervig sein – aber sie ist einer der wirksamsten Schutzmechanismen überhaupt. Selbst wenn jemand dein Passwort knackt, bleibt dein Konto durch den zweiten Faktor – zum Beispiel einen Code per App oder SMS – sicher.

Aktiviere Zwei-Faktor-Authentifizierung überall dort, wo es möglich ist: bei E-Mail-Konten, Online-Banking, Cloud-Diensten und in sozialen Netzwerken. Der kleine Mehraufwand macht es Hackern extrem schwer und schützt deine Daten und deine Identität langfristig.

WordPress Webdesigner Thomas Heger aus Auenwald

Thomas Heger
Webdesigner für KMU und Selbstständige

Seit über 20 Jahren gestalte ich Websites, die funktionieren – klar, durchdacht und mit dem Fokus auf das Wesentliche. Ich mag sauberes Design, pragmatische Lösungen und gute Gespräche auf Augenhöhe. Ich glaube an klare Strukturen, ehrliches Feedback und daran, dass man im Netz nicht schreien muss, um sichtbar zu sein. Louise (meine Hündin & Feel-Good-Managerin) sieht das übrigens genauso.

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